Mittwoch, 24. Oktober 2012

Bald ist es wieder soweit, Gruselzeit... am 31. Oktober ist Halloween. Zeit der Hexen, Geister und Vampire, leuchtende Kürbisse und Gruselgeschichten. Kinder, die von Tür zu Tür ziehen und rufen "Süsses oder Saures".
Ich weiss nicht, ob ihr das Fest feiert, ich eigentlich nicht, aber ich mag trotzdem diese gruselige Zeit.

Ghost

Doch woher kommt eigentlich der Name Halloween? Seinen Ursprung hat das Fest von dem katholischen Gedenktag "Allerheiligen", der am 1. November gefeiert wird. Man gedenkt der Heiligen, die das ewige Leben erlangt haben.
Ursprünglich hieß es: "Eve of All Hallows". Aus "Eve of All Hallows" wurde mit der Zeit "All Hallows'Eve", später "Hallows Even" und weil Menschen ja nun mal alles abkürzen müssen sagte man irgendwann nur noch "Hallowe'en".

Bereits vor mehr als 2000 Jahren wurde Halloween unter dem Namen "Samhain" von den Kelten gefeiert. Für sie war der 31. Oktober der letzte Tag des Jahres. Die keltischen Priester, die Druiden, dankten an diesem Tag dem Sonnengott für die gute Ernte (darum feiert man heute auch noch das Erntedankfest) und verabschiedeten den Sommer. Ausserdem gedachten sie den Toten.

Samhain war der Gott der Toten, es wurden grosse Feuer entzündet, die die bösen Geister vertreiben, und den Seelen der Verstorbenen den Weg weisen sollten.
Eine Legende besagt, dass die Geister der Toten in dieser Nacht auf die Erde zurückkehren und in die Häuser ihrer Familien schauten. Nur Geister, die einsam und ohne Heim gegangen waren, geisterten durch die Nacht und erschreckten die Menschen.

Der 1. November, also nach dem keltischen Kalender, der Neujahrstag wurde vor 1200 Jahren vom Papst zum Allerheiligen (All Hallows) erklärt.

Doch was hat das alles eigentlich mit Kürbissen zu tun? Im Grunde gar nichts, denn im Ursprung war der Kürbis noch eine Rübe. In Irland lebte laut einer Sage der Bösewicht Jack Oldfield. Durch eine List hatte er den Teufel persönlich gefangen und er wollte ihn nur freilassen, wenn er ihm nicht mehr in die Quere kam. So kam es, dass Jack O nach seinem Tod nicht in die Hölle durfte, aber in den Himmel durfte er natürlich auch nicht, weil er ja kein guter Mensch war. So irrte sein Geist ziellos umher, bis der Teufel Erbarmen hatte und Jack eine Rübe und eine glühende Kohle schenkte, so konnte er durch die dunkle Nacht wandeln.

In den USA begann man eben Kürbisse, statt Rüben zu nehmen, weil viel vorhanden und grösser... in Amiland ist ja alles etwas grösser... Der Kürbis bekam daher seinen traditionellen Namen Jack O‘Latern, man höhlte ihn noch aus und schnitt Fratzen hinein, um die bösen Geister zu vertreiben.

In den meisten Ländern feiert man heute Halloween wohl eher Just for Fun, aus Lust am Verkleiden, an Gruselgeschichten oder als Familienfest.

Halloween

Damit wünsche ich euch eine schöne gemütliche Gruselzeit.

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