Sonntag, 4. August 2013

Irish Dance / River Dance

Ich bin ein Fan ja... ich liebe ja sowieso Musik und Tanz, von modern bis klassisch und eben auch Folklore. Irish Dance hat mich im Grunde fasziniert, seit ich die Aufführung zum ersten mal gesehen habe. Riverdance ist eine irische Bühnenaufführung, sie besteht hauptsächlich aus traditionellem irischen Stepptanz und keltischer Musik. Irischer Stepptanz zeichnet sich vor allem durch schnelle Beinbewegungen aus, während der Körper und die Arme beim steppen in der Regel sehr starr gehalten werden. Beim Riverdance tanzen oft über 20 Tänzer absolut synchron. Riverdance gilt als Ursprung irischer Stepptanzvorführungen, wie z. B. Lord of the Dance.

Lord of the Dance ist eine Irish Dance-Show. Sie wurde ursprünglich unter der Regie von Michael Flatley aufgeführt, der auch die Hauptrolle tanzte. Die Show hatte ihre Premiere am 28. Juni 1996 im Point Theatre in Dublin. Die Musik wurde von Ronan Hardiman komponiert. Lord of the Dance ist die Nacherzählung einer alten irischen Legende vom Kampf der guten Mächte gegen die bösen Mächte. Sie wurde von Michael Flatley in einer Irish-Tap-Dance-Show wiedergegeben, die bis heute über 50 Millionen Menschen gesehen haben.

 Lord of the Dance Homepage und Tourdaten

Noch heute sind an den Kostümen die keltischen Einflüsse zu erkennen, sie tragen keltische Motive und wurden aus Samt gefertigt. Irish Dance ist im Grunde sehr alt und hat eine lange Tradition. Während der britischen Besatzung wurde versucht die irische Kultur zu unterdrücken. Folklorefeste und Tänze fanden eher im verborgenen statt, trugen aber dazu bei so die Kultur zu erhalten. Die Musik ist seit dem 17. Jahrhundert nachweisbar. Sie wird – zusammen mit der Folkmusik aus Schottland und der Bretagne – häufig auch als „keltische Musik“ bezeichnet. Vorläufer des Irish Dance waren Rince Fada, Irish Hey und Trenchmores, aber auch schon Jigs. Ursprünglich tanzte man barfuß, 1924 gab es sogenannte Soft Shoes, welche sich bis in die 70er Jahre hielten. Heute tanzt man vorwiegend mit Hard Shoes, in welche Fiber Glass eingearbeitet wird, dadurch wird dieses unverwechselbare Geräusch verursacht. Aber auch heute sind die Schuhe noch ein wichtiger Unterschied. Hard Shoes, und die Tänze, die mit ihnen aufgeführt werden, erinnern an Stepschuhe. Die Tänze mit Soft Shoes sind eher ballettartig. Der wirkliche und weltweite Durchbruch gelang erst mit Riverdance, als der Irische Stepptanz 1994 beim Grand Prix d'Eurovison de la Chanson in Dublin als 6¼-minütige Pausenaufführung einem Millionen Publikum zugänglich gemacht wurde.


                                                                                   

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